Nachrichten

Buchmesse Frankfurt am Main, 2011

Autor Rodja Smolny, Verleger | Berlin, 10. Oktober 2011
Die Deutsche Literaturgesellschaft präsentiert ihre Bücher auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse und auf allen bedeutenden Buchmessen der Welt

Die Buchmesse Frankfurt gilt als die bedeutendste Buchmesse der Welt. Sie wurde 1949 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet. Jedes Jahr stellt sie die Buchproduktion und Kultur eines Gastlandes besonders heraus. Während der Buchmesse werden der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.

Die Deutsche Literaturgesellschaft präsentiert auch in diesem Jahr alle Neuerscheinungen der vergangenen Monate. An unserem Stand H131 in Halle 3.1 stellen wir in diesem Jahr dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit mehr als 70 Bücher unserer Autoren vor.

Während die ersten Tage der Messe dem Fachpublikum vorenthalten sind und auch von uns zum regen Kontakt mit Buchhändlern, Rechtehändlern und Branchenpartnern genutzt werden, um unsere Autoren und ihre Werke zu präsentieren, öffnen wir uns am Wochenende dem allgemeinen Publikum und interessierten Lesern. Wir freuen uns, Sie an unserem Messestand begrüßen zu dürfen!

Buchmesse Leipzig, 2011

Autor Rodja Smolny, Verleger | Berlin, 15. Januar 2010
Die Deutsche Literaturgesellschaft präsentiert ihre Bücher auf der Leipziger Buchmesse und auf allen bedeutenden Buchmessen der Welt

Die Buchmesse Leipzig 2011 war sowohl für Aussteller wie auch Autoren ein voller Erfolg. An unserem Stand in Halle 4 konnten wir mit 68 Neuvorstellungen mehr Bücher als jemals zuvor präsentieren. Unsere Gespräche mit Vertretern der Presse, mit Buchhändlern und Branchenvertretern stießen auf großes Interesse. .

Die Messe ist immer auch ein guter Ort für Lesungen und die Begegnung mit einem sehr aufgeschlossenem Publikum.

Am meisten Freude machen uns aber die Reaktionen »unserer« Autoren, die uns Geschenke vorbeibringen (von selbstgekochter Marmelade bis hin zum Eis) und uns in unserer Arbeit und unserem Einsatz für Autoren bestätigen – ein bisschen empfinden wir es auch als Belohnung für unseren Einsatz mit Herzblut. Exemplarisch hier das Kompliment der Familie unserer Autorin Nicoleta Craita Ten'o: »Wir waren am Freitag auf der Buchmesse! Wir haben den Stand der Deutschen Literatur- und Verlagsgesellschaft gesehen. »Haruka…« war da! Nicoleta war außer sich vor Freude. Herr Smolny, ich will Ihnen was sagen, und Sie müssen mir aufs Wort glauben: Sie sind der beste Verlag für uns! Wir sind so zufrieden mit Ihnen! Danke für diesen Job! Großes Kompliment!«

Johannes B. Kerner fühlt dem falschen Doktor auf den Zahn

Autor Presseabteilung | Berlin/Hamburg, 21. Februar 2010
Autor der Deutschen Literaturgesellschaft bei Johannes B. Kerner

Die BILD-Zeitung nannte ihn »Deutschlands falschesten Arzt«, jetzt hat Johannes B. Kerner dem Hochstapler Christian Ehret auf den Zahn gefühlt. In einem Enthüllungsbuch (erschienen in der Deutschen Literaturgesellschaft, Berlin) hat der falsche Arzt zuvor seine Erfahrungen aus dem Ärztealltag berichtet. Der Bankangestellte wollte hoch hinaus – und fälschte sich kurzerhand Abiturzeugnis und Approbationsurkunde, stand bei fast 200 OPs am Tisch, führte Patientengespräche und machte sich mit Hilfe von Computer-Layoutprogrammen kurzerhand zum »Dr. Dr.«, einer davon sogar aus Oxford. Höhepunkt der Karriere: Ein Vortrag vor versammelter Ärzteschaar auf einem Kongress in Basel.

Der Lügen-Doktor zeigte sich in der Sendung von Kerner selbst überrascht, dass sein Schwindel nicht eher aufflog. Zitat: »Ich war mir fast sicher, dass es nicht klappen kann in Deutschland«. Die Rechtschreibfehler in den Urkunden, bei denen sogar im Logo Auffälligkeiten hätten auffallen müssen, wurden allesamt übersehen – und natürlich fragt sich jeder Patient wie es mit der Ausbildung der Ärzte denn stehen muss, wenn es nicht auffällt, dass ein Bankangestellter am OP-Tisch steht. Unter welchem Druck der Hochstapler selbst dabei stand, welche Erfahrungen er machte, ist auch in seinem Buch nachzulesen.

»Sie haben Wunden zugenäht und Narben entstehen lassen, haben Sie gedacht: Was ich hier mache, darunter leiden möglicherweise andere Menschen?«, fragte der völlig erstaunte Kerner den Buchautor. Selbstständige Arbeit sei in den ersten Jahren als Arzt sowieso nicht möglich, erwidert Christian Ehret, will aber von seinen Kollegen immer alles noch einmal geprüft haben lassen.

Trotz der unglaublichen Geschichte: Ehret will weiter als Arzt arbeiten – diesmal jedoch als regulärer und anerkannter. In der Sendung bei Johannes B. Kerner kündigte Ehret an, die normale Arztausbildung absolvieren und später als Doktor arbeiten zu wollen.

»Wahnsinn in Weiß« (ISBN 3-978-940490-28-5) ist ein einmaliger Einblick in die unglaubliche Geschichte eines Hochstaplers und ein spannender Bericht über ein fragwürdiges System, auf das wir uns alle gerne verlassen möchten.

Charlotte Knobloch dankt Deutscher Literaturgesellschaft

Autor Mario Kriening, Pressesprecher | Berlin, 23. August 2010
Zentralrat begrüßt Projekt der Deutschen Literaturgesellschaft

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland Charlotte Knobloch dankt in einem Grußwort der Deutschen Literaturgesellschaft für das Projekt »Bibliothek des Romanischen Cafés«.

In der neu aufgelegten Reihe »Bibliothek des Romanischen Cafés« der Deutschen Literaturgesellschaft werden nicht nur Bücher verlegt, die das Café, seinen Alltag und seine Schriftsteller zum Thema haben. Die Deutsche Literaturgesellschaft veröffentlicht über einen Zeitraum von mehreren Jahren auch Werke, die der Bücherverbrennung zum Opfer fielen. Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, würdigt dies als »ein hervorragendes Projekt« und dankt allen Mitwirkenden:

»In den Tagen zwischen dem 10. und dem 15. Mai 1933 haben die Nationalsozialisten und ihre Anhänger nicht nur Bücher verbrannt. Humanität, Bildung und Aufklärung gingen in Rauch und Flammen auf. Es folgten zwölf Jahre dumpfer Ideologie, in denen Menschen die dunkelsten, in ihrem schrecklichen Ausmaß bis dahin ungeahnten Facetten der menschlichen Natur heraufbeschwörten.«

In den neuen Räumen der Deutschen Literaturgesellschaft in der Reinhardtstr. 19 werden Lesungen zur Reihe »Bibliothek des Romanischen Cafés« stattfinden, ein Salonprogramm mit kleinen Inszenierungen und Liederabende – gegen das Vergessen:

»Ich wünsche mir, dass Ihre Lesungen es vermögen, Sensibilität und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir alle in gleicher Weise Verantwortung für Freiheit – die der Meinungsäußerung –, Demokratie und die im Grundgesetz verankerten Werte tragen. Nur gemeinsam können wir unsere Vergangenheit verarbeiten und die richtigen Lehren für die Gestaltung unserer Zukunft ziehen.«

Erinnerungskultur ist unverzichtbar, schreibt Charlotte Knobloch in ihrem Grußwort, daher sollten wir alle daran arbeiten, eine von Empathie und Versöhnung bestimmte Erinnerungskultur zu pflegen.

Über-Nacht-Lieferung in jede Buchhandlung durch Libri und KNV

Autor Matthias Schubert, Vertrieb | Berlin/Schwerin, 15. Januar 2010

Was nützt das schönste Buch, wenn es nicht auf einfachste Art den Leser erreicht? Um zwischen Nachfrage und Auslieferung keine Hürde aufzubauen, haben wir unser Vertriebssystem deutlich gestärkt – und neue Partnerverträge mit beiden deutschen Grossisten, KNV und Libri, geschlossen.

Über Nacht in jede Buchhandlung lieferbar: Die Bücher der Deutschen Literaturgesellschaft sind überall erhältlich

Dadurch, dass wir gleich mit den beiden bedeutendsten Auslieferern, die über eigene Vertriebszentren verfügen, zusammenarbeiten, wird es für Buchhandlungen noch einfacher, über ihren jeweiligen Vertriebspartner zu ordern. Zusammen mit unserer Kooperation mit Amazon im Onlinebereich sind wir nun in allen bedeutenden Internetbuchhandlungen vertreten. Darüber hinaus können unsere Bücher binnen kürzester Zeit (über Nacht) an jede Buchhandlung in der Schweiz, Österreich und Deutschland ausgeliefert werden. Auch der internationale Versand erfolgt mit kürzesten Laufzeiten.


Mitarbeiterstimmen


Jule Lettau, Autorenbetreuerin der Deutschen Literaturgesellschaft, mag den Kontakt zu Autoren
Die Buchbranche ist lebendiger als jemals zuvor – für mich persönlich gibt es keinen schöneren Beruf!
Ariane Hemme, Autorenbetreuerin der Deutschen Literaturgesellschaft, kümmert sich um alle Belange der Autorinnen und Autoren während der Buchveröffentlichung
Ein Verlag muss sich entwickeln, muss zusammen mit seinen Autoren und Lesern wachsen. Die stetige Verbesserung und die Umsetzung von Autorenanregungen haben bei uns oberste Priorität!